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PanormitisGelegen in einer großen, sandigen, hufeisenförmigen Bucht, an der Südspitze der Insel, befindet sich das malerische, noch bewohnte Kloster Moni Panormitis. Die bekannteste Kirche der Insel und wohl auch die größte Sehenswürdigkeit auf Symi. Die erste Kirche, so fand man raus, wurde hier ca. 450, nahe der antiken Ruine eines Apollotempels, gebaut. Dieses Kloster ist seit je her Wallfahrtsort für Seefahrer, in der Ägäis. Der Erzengel Michael Panormitis ist der Schirmherr der Insel Symi, und der Beschützer der Seefahrer. Jedes Jahr am 8.11 findet zu Ehren des Erzengels Michael Panormitis hier ein Kirchenfest statt. Hunderte von Seefahrern, Familien die einen oder mehrere Michalis in der Familie haben und Bewohner der umliegenden Inseln, pilgern ihn zu Ehre her um gemeinsam zu feiern. Es ist eine alte Sitte, dass die Pilger einen Besen oder eine Kerze mitbringen. Der Besen soll der Reinheit des Klosters dienen. Das Kloster ist sehr groß und daher bedarf es vieler solcher Besen und die Pilger bringen sie mit. Das Kloster, ist eine kunstvolle Verbindung, zwischen weltlichen Dingen und dem religiösen Glauben. Abgeschieden und doch weltoffen ist das Kloster Panormitis im Süden der Insel Symi. Viele Staatsmänner sollen dorthin schon gekommen sein, um schwierige Entscheidungen zu überdenken, heißt es.
Um das Kloster herum haben sich einige Läden und Cafés angesiedelt. Am Rande des Klosters, einige Treppestufen hoch, befindet sich eine Bäckerei, die bis weit über die Grenzen der Insel bekannt ist. Unmittelbar neben dem Eingang des Klosters, befindet sich ein Glockenturm im Barockstil. Innerhalb des Klosters befindet sich ein antiker Tempel, mit kunstvollen Holzschnitzereien. Die Kirche selber ist mit wertvollen Fresken und Wandmalereien aus den Jahren 1724 und 1783 verziert. Im Museum des Klosters und in dessen umfangreichen Bibliothek kann man den unermesslichen Kunstschatz der Insel bewundern. Das Kloster als Pension - Hunderte von Pilgern kommen ins Kloster und wenn Platz ist, dürfen sie bleiben. Im Kloster gibt es die Möglichkeit, gegen ein geringes Entgeld zu Übernachten. Da es sich um ein Wallfahrtskloster handelt sind die Zimmer zweckmäßig und sehr einfach eingerichtet. Am fuße des Klosters, befindet sich ein kleiner Sandstrand. – Jeden morgen halten hier die Tagestouristen, von Rhodos, um sich das legendäre Kloster anzuschauen und etwas Zeit hier zu verweilen bis die Fahrt weiter in Richtung Hafen geht. Heute ist das Kloster ein beliebter Wallfahrtsort und Touristenattraktion, einst retteten die Vorräte des Klosters zahlreichen Symiaker das Leben. Für die Verpflegung der Mönche bewahrte man hier Öl, Wein und Weizen. Als Krieg war haben die Mönche den Armen geholfen, das Kloster hat das Öl weggegeben. Und dann später - wurde das Öl auch verkauft, das Kloster brauchte die Einnahmen, denn es hatte bis zu 80 Arbeiter beschäftigt und diese mussten ihre Familien ernähren." Heute kümmern sich 30 Arbeiter um das Kloster Panormitis. Da gibt es Gärtner, Klempner, und Verwalter.
Bis Anfang 2006 lebte hier auch noch Vater Gabriel, das Oberhaupt, des Klosters, der Anfang 2006 starb. Nach seinem Tod waren die Fahnen der Insel auf halbmast und die halbe Insel, kam um sich von dem alten Mann zu verabschieden und ihm die letzte Ehre, zu erweisen. Nicht nur die halbe Insel trauerte. Hunderte von Seefahrern pilgerte her um dem einstigen Oberhaupt von Panormitis ganz nahe, zu sein. Nun hoffen alle auf einen würdigen Nachfolger. Dies kann jedoch schwer werden, das Leben auf den kleinen Inseln ist manchmal nicht leicht. Vor allem in den Wintermonaten ist es nicht leicht so abgeschieden, zu leben, denn dann ist das Kloster an manchen Tagen von der Außenwelt abgeschlossen. Denn wenn die Windstärken zu groß sind, gibt es keine Schiffverbindungen nach Rhodos. Ein solch hartes Leben wollen nur wenige führen, nicht nur wegen des Wetters. |
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