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Die Versorgung der InselDie Insel kann sich alleine nicht versorgen, so ist man immer auf die großen Fähren vom Festland oder von Rhodos kommend angewiesen. Die dicke Fähre, das Linienschiff Rhodos – Piräus sprengt fast den Hafen, kaum zu glauben dass sie auf diesem kleinen Fleckchen manövrieren kann. Aber die griechischen Kapitäne sind perfekt und einiges gewohnt. Wenn das Schiff in die Hafeneinfahrt biegt, scheint es als ob halb Symi auf den Beinen ist. Kaum sind die Heckleinen übergeworfen und die Ausstiegsklappe heruntergelassen, beginnt das Schauspiel. Der Lebensmittelhändler holt das bestellte Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel mit seinem Pickup ab. Bauarbeiter schleppen Zementsäcke vom Schiff. Paletten mit bestellten Waren werden aus dem Bauch des Schiffes manövriert, ein paar junge Kerle mit sehr kurzem Haarschnitt klettern in einen Militärjeep. Mütter warten auf ihre Kinder die über das Wochenende frei haben, Hotelbesitzer holen Touristen ab, die hier Urlaub machen wollen... Rushhour auf Symi.
Die Insel Symi hat keine eigenen Quellen. Deshalb wird hier sehr mit dem Wasser gespart. In jedem Hotelzimmer sind Schilder, das man bitte sparsam mit dem Wasser umgehen soll. Die Häuser in der Chorio, sind ägäischen Stil erbaut - würfelförmig angeordnet und weiß gestrichen. Mit einem Unterschied, denn im Gegensatz zu dem typisch ägäischen Stil haben alle Häuser ein Satteldach aus roten Ziegeln damit kein Tröpfchen Regenwasser das im Winter auf das Dach fällt verloren geht sondern durch gemauerte Regenrinnen seinen Weg in die Zisterne findet. Dennoch reicht das Wasser nicht. So kommt täglich ein großer Tanker von Rhodos, das von dem Lebenselixier genug hat, um die Insel mit dem nötigsten Wasser, zu versorgen. In den heißen Sommermonaten, wenn die Insel viele Touristen hat kann es auch mal sein, das 2 Schiffe pro Tag kommen. Tipp: Wenn sie empfindlich sind besorgen sie sich vor dem ersten Zähneputzen eine Wasserflasche aus dem Supermarkt. Seit Beginn des Jahrhunderts hat die Zahl der Autos auf Symi drastisch zugenommen. Tankstellen gibt es rund um Gialos, den Hafen. Das Benzin für Autos, Generatoren, Schiffe und auch für da E-Werk bezieht die Insel vom Festland. Strom wird im einzigen E-Werk der Insel produziert. |
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